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Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner

Utah - Off Road pur!!!!

 

Vom 23. März 2013 bis 30. März 2013 findet in Moab die jährliche Easter Jeep Safari statt. Und das wollten wir auf keinen Fall versäumen. Und schon auf dem Weg nach Moab durch den Montezuma Canyon waren wir von der Landschaft wieder sehr beeindruckt.

Als wir in Moab ankamen, wollten wir zunächst gleich unseren Freund Chris besuchen. Da wir ihn aber in seiner Werkstätte nicht antrafen, fuhren wir auf das Gelände "Area BFE", wo er als Eigentümer des Area und Organisator bei der Veranstaltung tätig war. Als wir dort einfuhren, staunte dieser nicht schlecht, und die Freude des Wiedersehens war beiderseits sehr groß. Er bot uns an, gleich auf dem Gelände stehen zu bleiben. Das traf sich für uns ganz super,denn hier waren wir mitten im Geschehen.


 


 

Die ganze Osterwoche lang fanden rund um Moab und hier auf dem Gelände immer wieder Veranstaltungen und Ausfahrten statt. Dieses Flair und die Atmosphäre hier war einzigartig. Zwischendurch besuchten wir noch die Automesse in der Stadt, und Franz sammelte wieder einmal viele Prospekte ein 


 


 

Der Gewinner von "King of the Hammers" (eine amerikanische Off Road Rennserie), Randy Slawson, bot Franz an, eine Runde mit seinem 550 PS Fahrzeug mitzufahren. Na   das war ja wirklich der Hammer! Er sagte natürlich nicht Nein! Und los gings.


 

Auch mit Dean und seinem Toyota Chevy Pick Up, konnte er eine Runde auf dem Gelände drehen.


 

Und außerdem durfte das berühmte BBQ auf keinem Fall fehlen.

Am Karsamstag, den 30. März 2013 fand das Abschlußrennen statt. Was sich hier abspielte, war unbeschreiblich. So etwas muss man einfach gesehen und erlebt haben! Das Herz von Franz lachte sichtlich. Das war wirklich seins!


 

Am Ostersonntag kehrte wieder etwas Ruhe ein, und wir unsere selbsbemalten Ostereier zum Frühstück.


 

Da das Wetter sonnig und sehr warm war,machten wir noch einmal einen Ausflug in den Canyonlands NP, da uns dieser beim ersten Mal als wir hier waren, so gut gefiel. 


 

Danach nahmen wir wieder einen Abzweig in den Bartlet Wash. Die Strecke war sehr anspruchsvoll zu fahren, aber danach wurden wir dafür mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Auf der Strecke fanden wir auch gleich wieder einen schönen Platz zum Übernachten, wo wir wieder im Freien beim Lagerfeuer sitzen konnten. 


 

April, April, der macht was er will! Auch wie bei uns zu Hause, kann es im April hier zu wechselhaftem Wetter kommen. Und so kam es, dass uns zwei Tage später der Wettergott einen Strich durch die Rechnung machte, und uns eine Schlechtwetterfront schickte. Und als wir am Morgen raus schauten, lag auch noch dazu ein wenig Schnee. Wir wollten aber einen Ausflug nach Grand Junction unternehmen. Vorerst wurde aber nichts daraus, denn wir konnten unseren Übernachtungsplatz nicht verlassen. Es war sehr gatschig und rutschig, und außerdem eine schräge Böschung zu bewältigen. So mussten wir vorerst wegen "Rutschgefahr" unseres 10 Tonners einmal abwarten. Das hatten wir nun davon, von unseren abgelegenen, einsamen Plätzen.


 

Aber wir hatten Glück, denn es kam ja wieder die Sonne raus, und es trocknete rasch ab. So konnte es losgehen. Wir durchquerten wieder wundervolle Landschaften und kamen unter anderem bei der "Geisterstadt" Cisco vorbei.


 


 

Nun stand wieder eine super Backroad auf dem Programm. Wir bogen in die Escalante Canyon Road ein. Am Anfang erwartete uns eine gute Schotterstraße durch den Canyon mit schönen Ausblicken.


 


 

Danach kamen wir an den Außenposten von Captain Smith "Der mit dem Wolf tanz" vorbei.


 

Später wurde der Weg immer schmäler, bis er schlussendlich durch den Schnee auch noch matschig wurde. Es kamen uns Jäger entgegen, die uns um Hilfe baten, da deren Freund schon stecken geblieben ist. Wir folgten ihnen und schauten uns die Situation genauer an. Wir hätten unsere Hilfe nicht abgelehnt, wenn unser Fahrzeug währen dessen nicht im weichen Boden, immer mehr und mehr eingesunken wäre, und wir selber stecken geblieben sind. Wir mussten drastisch den Reifendruck reduzieren und Steine unterlegen, damit wir uns aus der Situation wieder befreien konnten. Das war eine Aktion im Gatsch!



 


 

Laut Angaben der Leute sollte es später noch schlechter werden, und es gäbe einen Schranken, der erst wieder im Mai geöffnet wird. So drehten wir um, denn wir wollten nichts riskieren. Wir genossen noch die Rückfahrt durch den Canyon, sahen wieder einige "Hoodos", und beobachteten Kletterer in den Felsen. 


 

Danach entdeckten wir auf unserem Backroad Atlas den Unaweep Canyon Senic Byway, den wir unbedingt nehmen mussten. Es war wieder einmal die richtige Route, die wir gewählt hatten, denn es war nicht nur der Canyon faszinierend, sondern auch welchen Weg hier Mienenarbeiter einst angelegt haben. 


 


 Dann noch eine kleine Abkürzung, um wieder einen Übernachtungsplatz an einem einsamen, ruhigen Plätzchen zu finden.


 


 

Und am nächsten Morgen Stress??? Ach du liebe .....! Schon wieder zu spät!? Es gibt noch so viel zu sehen! Zum Beispiel die La Sal Mountains.



 


 

Ja und dann war es wieder einmal so weit. Bei unserem Auto war eine Reparatur fällig. Als das Paket mit unserem Ventilatorflügel (der alte war durch den Keilriemenriss beschädigt worden), und das Bremssteuerventil mit der Post ankam, konnte Franz endlich an die Arbeit. Außerdem ein paar Kleinigkeiten, wie Abschmieren, Flüssigkeitskontrollen usw., waren auch schon fällig. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unseren Freund Chris, der uns dabei seine Werkstätte zur Verfügung stellte.

Nun mußten wir leider nach drei Wochen Aufenthalt, wieder von unserem Freund Chris und Moab Abschied nehmen. Und diesmal fiel es uns besonders schwer, denn wir fühlten uns hier richtig wohl.

So führte unser Weg weiter nach Green River, wo wir nochmals eine Backroad nehmen wollten. Sie führte über die San Raphael Road zum Horseshoe Canyon NP, welcher zum Canyonlands NP gehört.


Und da wir einfach nicht genug von der schönen Landschaft bekommen konnten, bogen wir gleich in die nächste Backroad ein, und kamen über die Hans Flat Road zu einer Ranger Station. Wir erkundigten uns über den Straßenzustand und ob es mit unserem Fahrzeug zu bewältigen ist. Der Ranger meinte nur: " Es würde gehen, aber ihr müßt sehr vorsichtig sein, denn der Weg ist sehr schmal und sehr steil. Außerdem gibt es keine Ausweichmöglichkeiten." "Na gut, das wird schon gehen", dachten wir, aber als wir dann beim Flint Trail Overlook stehen blieben, und die Straße sahen, die sich über eine ca.200 m hohe, fast senkrechte Felswand über Serpentinen hinunter schlängelte, wurde dieser Weg für Silvia der reinste Nervenkitzel!!

Nach dieser nervenaufreibenden Abfahrt, erholten wir uns am Bowdy Canyon Overlook, der gleichzeitig unser Übernachtungsplatz war.


Weiter ging es über Escalante, durch die Smokie Mountain Road, den Tibber Canyon, und den Nippel Creek, mit wunderschönen Fotomotiven und traumhaften Aussichten.


Wir fuhren in Utah so viele anspruchsvolle Touren, erlebten die Canyons und die Landschaften vom Hinterland und lernte viele freundliche Leute kennen. Daher wissen wir heute schon, daß wir hier her wieder kommen werden!!


Weiterlesen könnt ihr unter der Rubrik Arizona, Colorado und Texas Teil II !