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Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner


 

Texas - New Mexico - Colorado

Gleich am ersten Tag in Texas legten wir ziemlich viele Kilometer zurück und erreichten Fort Stockton. Wir blieben dort einige Tage, um uns die Stadt ein wenig genauer anzusehen, und unser Auto zu beservicen, denn ein Motorölwechsel war auch wieder fällig und außerdem war unser Tacho ausgefallen, und musste repariert werden. 

In Guadalupe Mountains NP unternahmen wir eine Wanderung in den "Devils Hall". Es tat uns richtig gut, wieder einmal in den Bergen zu wandern. Außerdem feierten wir dort auch noch den Geburtstag von Franz.
 


 

Wir besichtigten den nicht weit entfernten Carlsbad Carverns NP. Die größten zugänglichen Höhlen der Erde!. 250 m unter der Erde liegen der Kings Palace und die Queens Chamber. Sie sind die schönsten Räume der Höhle. Die Big Room Tour entspricht einem etwa zwei Kilometer langen Rundweg durch die riesengroßen Haupträume der Höhle, in etwa 220 m Tiefe. Und wieder staunten wir nicht schlecht, welche Wunder die Erde hervorbringt. 


 

Da die White Sand National Monument auf unserem Weg lag, durften wir einen Abstecher dorthin auf keinen Fall verpassen. Am nördlichen Rand der Chihuahua Wüste liegt ein von Bergen gesäumtes Becken, bekannt als das Tularosa Basin. Aus dem Herz dieses Beckens erhebt sich eines der großen Naturwunder dieser Erde, Der glitzernde weiße Sand von New Mexico. Große, wellenartige Dünen aus Gipssand haben 275 Quadratmeilen Wüste unter sich begraben, und das größte Gipsdünenfeld geschaffen. Die leuchtend weißen Dünen verändern sich ständig. Eine 13 km lange Straße führt vom Visitor Center mitten hinein ins Herz in das blendend Weiß der Dünen, die an windigen Tagen von Schneepflügen frei gehalten wird. Infotafeln entlang der Route beschreiben die Entstehungsgeschichte der Tier- und Pflanzenwelt des Parks. Von Parkplätzen aus kann man nach Belieben die Gipsdünenlandschaft erkunden.

Anschließend bogen wir auf den "Billy the Kid"Trail ab. Es ist ein Senic Byway, den man nicht verpassen sollte.


 

Albuquerque ist New Mexicos größte Stadt, der wir einen Pflichtbesuch abstatteten. Albuquerque besitzt eine sehr attraktive und touristische "Old Town". Mit ihren Galerien und indianischen Kunsthandwerken ist sie sehr sehenswert. Ebenfalls sehenswert ist das New Mexico Museum Natural History, das nicht unweit der Old Town liegt. In der ersten Oktoberwoche findet hier in Albuquerque alljährlich eines der größten Heißluftballontreffen statt, was sicher auch sehr interessant wäre. 

Das National Atomic Museum in der Kirtland Airforce Bace muß man gesehen haben. Dort sind unter anderem Atom-und H Bomben von der ersten bis zu verfeinerten Modellen aus jüngerer Zeit in natura zu sehen. Es gab auch einige Demonstrationen und Videos über Hiroschima.

 

Santa Fee, die Hauptstadt von New Mexico ist eine sehr attraktive Stadt. Jedoch für die USA ein wenig untypisch, da hier von der Pueblokultur der Adobebaustil überwiegt. Über den zentralen Plaza konnte man alle Sehenswürdigkeiten gut erreichen. Auch Galerien und Geschäfte mit indianischen Kunsthandwerken gab es viele, die aber den Geldbeutel ziemlich beanspruchen, und schrumpfen lassen.

 

Im Bundesstaat Colorado gelegen, ist das Great Sand Dunes National Monument. Rund 50 Meilen vor Alamosa zweigt eine Straße zu den weithin sichtbaren großen Sanddünen ab. Vor den Gipfeln der Sangre de Cristo Mountains hat sich ein riesiges Dünenfeld von rund 130 km² Ausdehnung mit bis zu 200 m hohen Sandbergen gebildet. Hier kann man unbegrenzt in die Dünen hineinwandern. Viele nutzen hier auch die Gelegenheit mit ihren Sandboards hinunter zu curven. Leider zog aber ein Gewitter auf, und wir mußten unsere Wanderung abbrechen. 

Auf unserer Weiterfahrt kamen wir  dann in einen Sandsturm.


 

Und später, als wir den Monarchpass, auf 3324 m Höhe gelegen, überqueren mussten, hatten wir sogar tiefsten Winter und Schneefahrbahn.Viele Fahrzeuge mussten Ketten anlegen, da Kettenpflicht bestand. 


 

Wir waren froh, als wir das Blue Mesa Reservoir erreichten und am Elk Cree Camping,einen Platz gefunden haben. Da hier in Colorado scheinbar noch tiefer Winter herrscht, hielten wir uns nur eine Nacht auf.

Leider blieb uns auch nur ein kurzer Aufenthalt im Black Canyon, da die Straße zu den Aussichtspunkten wegen Schnee bzw. Eis gesperrt war Daher konnten wir uns "nur" einen Vortrag über den Canyon im Visitor Center ansehen, der natürlich sehr interessant war. Beim "Schwarzen Canyon" handeltes sich um eine über 80 km lange Schlucht, die der Südarm des Gunnison River aus dem schwarzen Basalt der Hochebene geschnitten hat. Ein Blick über und in die bis zu 700 m tiefe Schlucht ist sehr beeindruckend. 

Der Mesa Verde NP ist der kulturhistorisch, bedeutsamste Nationalpark der USA. In den Canyons dieser Tafellandschaft, entdeckte man erst vor ca. 100 Jahren "Cliff Dwellings", unter höhlenartigen Überhängen, angelegte Steindörfer. Sie wurden von Stämmen der präkolumbischen Anasazi vor rund 800 Jahren errichtet, aber lange vor der Entdeckung Amerikas wieder aufgegeben. Das Museum des Visitor Centers vermittelt ein plastisches Bild von der Anasazikultur und dem Leben der Klippenbewohner.


 


 

Unsere Reise führte uns weiter nach Moab in Utah, denn dort sollte in der Osterwoche ein Off Road Festival statt finden, und dieses wollten wir natürlich nicht verpassen!!!

Weitere Informationen gibts unter der Rubrik  USA III - Utah