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Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner


 

Oklahoma - Arkansas - Tennessee - Virginia -Maryland - Pennsylvania - New York


 

Obwohl wir uns in diesen Bundesstaaten nicht sehr lange aufhielten, hatten sie dennoch ihre Reize!

Am Heyburn Lake, ein Paradies für die Vogelwelt, konnten wir am Lagerfeuer sitzen, und einen schönen Sonnenuntergang beobachten.


 


 

Der Frühling nahm immer mehr und mehr Einzug ins Land. Und je weiter ostwärts wir kamen, desto grüner und bunter wurde es in den Wiesen, und die Bauern arbeiteten schon fleißig mit ihren großen Traktoren und Maschinen auf ihren Feldern.


 


 

Auch in Arkansas fuhren wir wieder Wald- und Schotterwege, und kamen immer wieder an Bächen und Seen vorbei.


 


 


 

Wir lernten eine nette Familie kennen, die uns zu sich einlud, ihre Farm zeigte, und uns über ihr interessantes Leben hier erzählte.


 


 

Danach führte unser Weg nach Memphis. Memphis ist die größte Stad tvon Tennessee. Sie liegt im äußersten Südwesten Tennesees, am Ostufer des Mississippi River und hat etwa 647.000 Einwohner. Die Stadt ist ein wichtiger Ort, sowohl für die Entwicklung des Blues und des Souls, als auch für die des Rock´n Rolls. Viele Größen der Rockmusik begannen ihre Karriere dort. Die Bealstreet ist eines der Zentren des Blues.


 


 

Auch Elvis Presley lebte hier in Memphis und so war es Pflicht, Graceland, das vormals bewohnte Anwesen von ihm zu besuchen. Der Musiker bezog das Haus Ende der 1950er Jahre. Am 16. August 1977 wurde er in Graceland tot in seinem Badezimmer aufgefunden, und später uf dem Gelände des Anwesens beerdigt. 1982 wurde die Stätte von Presleys ehemaliger Frau Briscilla Presley der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Seit dem ist Graceland eine Pilgerstätte für Fans. Jährlich besuchen rund 600.000 Menschen die seit 2006 als National Historic Landmark ausgewiesene Stätte. 

Hier kann man eine Audi - Tour durch das Anwesen absolvieren. Sie führt durch die Wohnräume und Küche des Hauses, sowie durch den im Keller gelegenen Fernseh- und Billiardraum mit Bar. Die Tour endet außerhalb des Gebäudes an Presleys Grab.Das obere Geschoss ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Raum, in dem Elvis Presleys Auszeichnungen zu sehen sind, befindet sich außerhalb des Haupthauses und zeigt eine große Sammlung von Platin- und Goldenen Schallplatten, sowie andere Trophäen, die der Künstlerim Laufe seiner Karriere erhielt. Zu sehen sind auch Bühnenkostüme, Fotografien und andere Sammlungsstücke aus dem Leben des Musikers. In einem separaten Gebäude befindet sich Presleys Autosammlung und daneben sind seine beiden Flugzeuge Lisa Marie und Hound Dog II ausgestellt. Wir waren sehr beeindruckt, so viel über Elvis Presleys Muski, Leben und Tod, zu erfahren. 


 


 

Das U.S. Space & Rocket Center von Huntsville, ist das größte seiner Art und übertrifft noch jenes in Cape Canaveral und Housten. Das Museum präsentiert fast alle Raketen, Raumkapseln, Mondlandefähren und jede Art verwendeter Ausrüstung im Original oder Nachbau. Beeindruckend ist hier natürlich der Rocket Park, mit seinen mächtigen Weltraumgeschossen, Trägerraketen und Space Shuttle. Außerdemkann man sich im IMAX Kino einige Dokumentarfilme und den neuesten "Star Trek" ansehen. Natürlich ließen wir uns diese Sensation nicht entgehen. 


 

Im Smokie Mountain NP besichtigten wir ein Naturmuseum, welches uns das frühere Leben der Farmer hier darstellte. Wir machten neine Wanderung zum Laurel Fall und Cove Mountain. Es tat uns richtig gut wieder einmal die Bewegung in der freien Natur zu genießen. Außerdem konnten wir auch schöne Schmetterlinge beobachten.

Über den Blue Ridge Parkway führte unser Weg in den Shenandoah NP. Doch leider überraschte uns hier die Kälte, Regen und überfüllte Campingplätze. Somit hielten wir uns hier nicht lange auf. 


 


 

Im Moraine State Park, zwischen Pittsburgh und Erie gelegen, fanden wir den wunderschönen und sehr empfehlenswerten Bear Run Campingplatz. Er biete volle Ausstattung zu einem günstigen Preis und viele Attraktionen für die ganze Familie.

Da wir die Autobahnen meiden wollten, nahmen wir die Küstenstraße und fuhren entlang des Lake Erie über Erie, Buffalo nach Niagara Falls, und genossen den Anblick eines großen, weiten Sees mit seinen schön gelegenen Häfen.


 


 

Die Niagara Falls

Auf einer Kantenlänge der insgesamt  kanadischen und amerikanischen Fälle von 1155m, stürzen sich die kolossalen Wassermassen bis zu 52m in die Tiefe. Der Wasserdurchfluss beträgt je nach Jahreszeit durchschnittlich 4200³m/sec., das ist ungefähr das doppelte der Rhein-Abflusses, wobei j nach Tageszeit nur etwa ein viertel bis die Hälfte der gesamten Wassermassen die Fälle hinunterstürzen. Die Wasserfälle werden nachts, außerhalb der Saison sowie bei geringer Frequentierung durch Touristen, über ein Stauwehr für die Stromgewinnung umgeleitet. Da die Erosion pro Jahr 1,8 Meter beträgt, haben sich die Fälle seit ihrer Entstehung bereit über 11 Kilometer dem Eriesee genähert. Durch teilweise Umleitung des Flusses, zu den nicht weit entfernten Wasserkraftwerken, werden die herunterstürzenden Wassermengen reduziert. Als Nebeneffekt hat sich die Wucht der Fälle vermindert, und die Erosion auf wenige Zentimeter pro Jahr verlangsamt. 

Auch zahlreiche Befahrungen der Fälle wurden versucht, wobei etwa jeder zweite Versuch tödlich endete. Die erste erfolgreiche Befahrung gelang am 24. Oktober 1901 einer 63 jährigen Lehrerin in einem Holzfaß. Da aber Befahrungsversuche eine Straftat sind, werden sie seit den 1980er Jahren mit einer hohen Geldbuße und sogar mit Gefängnis bestraft. 

Auf unserer Tour bekamen wir Regenschutz und eigene Sandalen, denn es sollte ziemlich nass werden, was uns aber bei der Hitze gar nichts ausmachte. Und als wir mit dem Schiff "Maid of the Mist" hinein in die Gischt er Canadian Falls fuhren, waren wir überwältigt. "Donnerndes Wasser", wie die Fälle in der Sprache der Ureinwohner genannt werden, war wieder ein Naturschauspiel dieser wunderschönen Erde, welches uns sehr beeindruckte.



 

Dann führte unser Weg langsam nach Baltimore zurück, denn hier auf unserem Ausgangspunkt unserer Reise erwarteten uns nach einem Jahr Aufenthalt in Nord- und Zentralamerika noch einige Erledigungen für die Rückreise nach Europa und nach Hause. Am 14. Juni 2013 wird unser zuverlässiger "Grosser", der uns immer sicher gefahren hat, auf Schiffsreise gehen, und kann sich einmal ausrasten um mit uns danach wieder auf große Fahrt zu gehen. 

UNSER ZUVERLÄSSIGER "GROSSER" !!!