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Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner

Californien

Ca. 100 km von Las Vegas entfernt, erreichten wir den Death Valley NP, in Californien. Den Namen erhielt diese Gegend, zur Goldrauschzeit 1848//49, als viele Siedler sich auf den Weg in den "gelobten Westen" in dieser vegetationslosen, heißen Wüstenregion verirrten, und Wagen Vieh und Besitz verloren. Erdgeschichtlich war diese 30 km breite und 200 km lange Region ursprünglich Teil eines Ozeans, der durch die Auffaltung der Sierra Nevada in einen Regenschatten geriet, und austrocknete. Die Höhenunterschiede innerhalb der Grenzen des Schutzgebietes, reichen von 3368m (Teleskop Peak) bis hinunter zu -86 m unter dem Meeresspiegel (Badwater) . Death Valley ist einer der heißesten Gegenden der Welt mit Höchsttemperaturen im Sommer bis zu 57° C.

Lohnenswert ist auch eine Fahrt entlang des Artist Drive. Eine 15 km lange, kurvige Straße, die an beeindruckenden Felsformationen und unterschiedlichen Farbtönen vorbeiführt.


 


 

Die Region ist wirklich interessant, für die erstaunliche Landschaftsvielfalt, den Artenreichtum der hiesigen Flora und besonders der geologischen Phänomene, die die Erdgeschichte hier zum Vorschein gebracht hat. Wir machten eine kurze Wanderung zum Natural Bridge, dann auf den Ubehebe Crater und den little Hebe Crater, und zu guter letzt besuchten wir noch den Mosaik Canyon und die Sanddünen.

Auf der Straße durch den Emigrant Canyon, zum Lake Isabella stachen uns von weitem Felsformationen ins Auge, nämlich die "Pineaccles", die uns zu einem Abstecher auf einer Schotterpiste dorthin veranlassten. 

Am Lake Isabella fanden wir dann einen schönen Platz am Strand zum Übernachten.

Über die "Goldberge", wie wir sie nannten, führte unsere Reise weiter Richtung Norden, in den Sequoia NP. Das Hochplateau des Parks , auf ca. 2000 m, erreicht man auf einer sehr kurvenreichen, steilen Straße. Der Nationalpark dient hauptsächlich zur Erhaltung der Sequoia Mammutbäume, die einen Stammumfang von mehr als 30 m erreichen können. Der gewaltigste aller Mammutbäume ist der "General Sherman Tree", mit einem Bodendurchmesser von ca. 12 m, und einer Höhe von 83 m. Sein Alter wird auf ca. 2500 Jahre geschätzt. Leider wurden wir dort mit Schnee und Kälte überrascht.

Aber wir bräuchten ja sowie so ein kleines Christbäumchen für Weihnachten!? Bei diesem Anblick kamen wir schon in Weihnachtsstimmung.

Aber es war uns eindeutig zu kalt hier, und so machten wir uns schleunigst auf den Weg durch die Mojave Wüste zum nächsten NP.

Der Name des Joshua Tree NP (ca. 2300 km²), bezieht sich auf den baumartigen, und nur dort in nennenswerter Anzahl vorkommenden Joshua Tree (Kaktus). Das Zusammenspiel der Joshua Kakteen mit einer unverwechselbaren Felslandschaft, aus erodiertem, glatt geschliffenen Gestein, ladet zum Bleiben für ein paar Tage ein.

Wir sind hier auch nicht alleine, denn es ist ein herrliches Paradies für Kletterer, und so auch für Franz.


 

Von Joshua Tree NP wollten wir über eine Piste, eine Abkürzung nach Indio nehmen. Aber nach ca. 40 km war dann Schluss. Die Piste führte in einen Canyon, und wurde schlussendlich für unser Fahrzeug wieder einmal zu eng und wir mussten umdrehen. Somit wurde die Abkürzung zu einem Umweg von ca. 80 Kilometern. Von Indio ging es dann entlang dem Salton See und riesigen landwirtschaftlichen Anbaugebieten, durch den Cuyamaca Ranco State Park und dem Highway 8 nach San Diego.

San Diego ist die südlichste und zweitgrößte Stadt Californiens, mit einer Einwohnerzahl von ca. 1,3 Mio. Menschen. Sie liegt am Pazific nahe der Grenze zu Mexico. 

Wir besichtigten den Flugzeugträger USS Midway, der im Jahre 1945 das größte Kriegsschiff der Welt war, welches auch am Vietnamkrieg und am 2. Golfkrieg teilnahm. Seit 2004 ist sie als Museumsschiff für die Bevölkerung zugängig.

Eine Shoppingtour durch die Einkaufsmall und der Kaffee beim Starbuck, durfte auch nicht fehlen. Es hätte noch so viel zu besichtigen gegeben, aber der dichte Verkehr und keine Parkmöglichkeiten, sowie teure Übernachtungsplätze haben uns veranlasst, die Stadt wieder zu verlassen, und in den Cleveland National Forest zu fahren, wo wir wieder einmal einen schönen Übernachtungsplatz , und zwar im Corral Canyon OHV Area fanden, und dort zwei Tage blieben. Hier gibt es ca. 80 km Off Road Pisten für Motorräder, ATV´s und Jeep´s, die keine Wünsche offen lassen.

Schön langsam mussten wir uns für Mexico vorbereiten. Und so ging es immer näher an die mexicanische Grenze, die wir bei Calexico, bzw. Mexicali überschreiten wollten. Aber vorher sollten wir uns noch neue Reifen besorgen. Diese haben wir dann auch in Yuma Arizona bekommen. 

Als wir in Yuma noch einkaufen waren, und wieder zum Auto zurückkamen, hat uns jemand ein 6er Pack Bier auf die Stoßstange gestellt. Mit einem Zettel "Enjoy some Arizona Beer, Jack Smith"             DANKE Jack !!  Wir hätten dich gerne kennen gelernt!

Die drei Tage Wartezeit für die Reifen, verbrachten wir in den Algodones Sanddünen. Dort lernten wir Deanna und Dave kennen, die uns die Gelegenheit gaben, mit einem Race Truck mitzufahren.     !! Das war einfach super !!

Am Sonntag, den 02. Dezember 2012 um 9 Uhr überquerten wir schweren Herzens, die Grenze nach Mexico.

Das war die USA. Es hat uns so gut gefallen, die Landschaft ist wunderbar, die Leute sind ausgesprochen freundlich und nett, und wir haben noch lange nicht alles gesehen. Darum sind wir uns sicher

!!!!!  AMERIKA  !!!!   wir kommen wieder !!!!