www.offroadreisen.at

Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner


 

Unser erstes Ziel ist New York aber das alles fängt ja schon gut an.

Zwei Tage vor unserem Abflug, bekommen wir die Nachricht, dass unser Fahrzeug später in Baltimore ankommt als geplant, na super! Ich habe aber das Hotelzimmer nur für eine Nacht gebucht, und das Zimmer ist auch nicht gerade billig $ 125,00 pro Nacht. Ich kontaktiere Herrn Müller, der Mann in Baltimore, welcher mit mir das Fahrzeug vom Hafen abholen soll, doch er sagt mir, ich soll mich wieder melden, wenn ich in Baltimore bin, na super!. Die Einreise nach Amerika war problemlos, Gott sei Dank. Nur zu unserem Hotel zu kommen, war schon problematischer. Laut Hotel Information gibt es einen Shuttlebus. Wir warten halt am Flughafen - es wird schon einer kommen. Es fahren laufend Busse von verschiedenen Hotels vorbei, nur von unserem Hotel leider keiner, na super!  Ich frage einen Busfahrer, ob er vielleicht auch zu unserem Hotel fährt, doch die Antwort ist leider: "Nein", ich soll dort anrufen, "OK", sagte ich, "KEIN Problem". Ins Flughafengebäude hinein, zur nächsten Telefonzelle, die geht aber nur mit Dollar Münzen, hab ich aber nicht , na super! Zum Glück konnte ich schnell welche wechseln, zwei Quater einwerfen, und geht schon, leider nicht, denn der Telefonautomat ist kaputt, na super! In meiner Not spreche ich ein hübsches Fräulein an, die uns dann mit ihrem Handy im Hotel angerufen hat, damit wir abgeholt werden. DANKE! Im Hotel angekommen, wollte der Portier an der Reception meine Kreditkarte. KEIN Problem", sagte ich. Nur die Karte funktionierte leider nicht , na super! So musste Silvia mit ihrer Karte aushelfen, die dann funktionierte, Gott sei Dank! 

Jetzt einmal schlafen und von den Stress erholen.

Am nächsten Tag rufe ich Herrn Müller an, und wir haben Glück. Wir bekommen das Auto noch heute Nachmittag. Gott sei Dank! Die Zollabwicklung am Hafen war problemlos. Der Zöllner hat sich das Fahrzeug überhaupt nicht angeschaut, nicht einmal die Fahrgestellnummer, die normalerweise immer kontrolliert werden muss. Ein Holländer hatte am Heck außen auf seinem Wohnmobil ein Motorrad, welches nicht in den Zollpapieren stand, das wurde auch nicht bemerkt. 

Endlich haben wir unser Auto. Koffer vom Hotel holen, und los geht´s. Tanken, einkaufen, Campingplatz suchen und uns auf New York vorbereiten.

Tanken und einkaufen, war ja alles kein Problem,aber den Campingplatz finden dann schon, denn unser Navi kannte die Adresse nicht. Auf der Karte sah alles ganz einfach aus, aber ich glaube in Amerika sind die Himmelsrichtungen anders, als bei uns. Ich hab völlig den Überblick verloren. Nach langem suchen und fragen nach dem Campingplatz, und wo wir eigentlich sind, konnten wir endlich, es war schon finster, den Campingplatz finden.

"Self Registration", was ist das? Es ist ja beschrieben, aber unser Englisch ist leider nicht so gut, dass wir alles verstehen. Egal, wir sind müde und suchen uns einen Stellplatz. Jetzt noch schnell was essen, und dann schlafen.

Eierspeise mit Speck, das wäre fein. Schnell  den Ofen einschalten, hab ja eine moderne Cerankochplatte, die mit Diesel funktioniert. Eier aufschlagen und warten bis der Ofen warm wird. Der läuft aber sofort auf Störung, na super! KEIN Problem, dachte ich, der hat wahrscheinlich Luft gesaugt, da der Tank ziemlich leer war. Beim zweiten Mal wird´s schon gehen. Es geht beim zweiten Mal nicht, bei dritten Mal nicht usw. Nach ca. einer dreiviertel Stunde geb ich´s auf. Was mache ich jetzt? Die Eier sind aufgeschlagen und der Speck kriegt von der Hitze auch schon eine andere Farbe. Ich mache ein Lagerfeuer. Jetzt muss ich noch ein Holz finden, das trocken ist. Auch nicht einfach, denn es hat zuvor geregnet. Mit Mühe und Not bringe ich dann ein Feuer zusammen, und wir können unsere Eierspeise mit Speck genießen, wobei mir jetzt schon der Hunger vergangen ist. Mahlzeit!

Nächsten Morgen kommt der Parkranger mit seinem Pick Up vorbei und bleibt stehen. Sch......, wir haben uns nicht registriert. Jetzt gibt´s Ärger. 

Der Ranger steigt aus und sagt: "Whats a car". Ich sag: " It´s a Camper", "very nice", sagt der Ranger, "a wunderful car, an the big Tires, nice, can I take a picture", sagt er. "Yes you can", sagte ich, und ich war erleichtert. Der Ranger nahm sein Handy heraus und machte mehrere Fotos von meinem Wagen. Später gab er mir noch das Formular zum Registrieren.

Jetzt dachten wir, dass wir alles im Griff haben, aber das dachten wir nur. 

Es geht los nach New York. Der Campingplatz war reserviert, und das Navi konnte mit der Adresse was anfangen. Nur ein Problem gab´s, wir dürfen nicht durch einen Tunnel fahren. Denn das ist in Amerika für Wohnmobile verboten. Als wir gesehen haben, dass wir zu einem Tunnel kommen, sind wir von der Autobahn abgefahren, und sofort hat das Navi eine neue Route berechnet, Gott sei Dank! Wir wußten aber nicht, wohin es geht. Dreimal links, viermal rechts usw, bis wir wieder vor einem Tunnel standen, na super! was jetzt? I am a stranger here, dachte ich und fuhr durch den Tunnel. Nach dem Tunnel eine Mautstelle, Sch......  . Jetzt sind wir dran. Die Dame in der Kabine sagt: " Nice car, very beautiful". Ich zahlte die $ 3,00 Maut und fuhr schnell weg, Gott sei Dank! Ich glaub´ , ich muss jetzt einmal in die Kirche gehen.

Endlich in New York am Campingplatz angekommen, ging es mit den Pannen gleich weiter. Silvia musste mal aufs Örtchen gehen. Bis jetzt hatten wir unser WC nicht gebraucht, aber jetzt mitten in der Großstadt geht es nicht mehr anders. Nur die Pumpe, die alles abpumt, geht nicht mehr. Sch.....! Jetzt kann ich die moderne Toilette mit Keramikschüssel und Zerhacker um € 650,00 auch noch zerlegen! Aber das will ich Euch nicht weiter erzählen.

Der nächste Tag: Sightseeing in New York! 

Der Portier am Campingplatz hat uns erklärt, wie wir zur U-Bahn kommen. " Nach der ersten Querstraße noch fünf Blocks (Häuserblocks), dann sind wir bei der U-Bahnstation, ca. 10 Minuten", sagt er. KEIN Problem für uns! dachten wir. Nach einer dreiviertel Stunde haben wir dann die U-Bahn gefunden. Am World Trade Center angekommen, standen wir direkt auf dem Broadway. Fantastisch, die hohen Häuser und die vielen Menschen. Wir wollten uns zuerst China Town ansehen. Karte raus und schauen, in welche Richtung wir gehen müssen. KEIN Problem! Fünf Blocks runter, und dann links. Nach drei Blocks mussten wir feststellen, dass wir in die falsche Richtung unterwegs waren. Und so ging es uns auch in den nächsten drei Tagen.

Trotzdem, die Stadt hat uns sehr gut gefallen und hat einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen.

Hier noch einige Bilder aus New York.

New York bei Nacht am Time Square 

Hard Rock  Cafe 

Weiter geht´s Richtung Westen. Hoffentlich mit weniger Pannen, als bis jetzt. Über die I-90 fuhren wir über Chicago und Sioux Falls Richtung Badlands NP.  

 

Wir übernachteten bis jetzt immer auf Walmart Parkplätzen (Supermarkt) 

und auf Truck Stop´s an der Autobahn, welche nicht´s kosteten, dafür meistens sehr laut waren, da die LKW´s und die anderen Camper wegen der großen Hitze (bis 44°)  den Motor wegen der Klimaanlage, die ganze Nacht über laufen ließen. Auch das nächtliche Gewitter konnte keine Abkühlung bringen.

Im Badlands NP angekommen, machten wir zwei Tage Pause. 

Auf dem Weg zum Campground begegneten uns einige Buffalo´s und Präriehunde. 

Schattenloser Campingplatz, sehr heiß aber dafür kein Lärm. 

Auf der Weiterfahrt Richtung Rapid City unternahmen wir noch eine Off Road Tour im Badlands NP.

Danach ging es weiter zum Mt Rushmore  National Memorial. Der Künstler Gutzon Borglum hat die vier Präsidenten - Washington, Jefferson, Lincoln, und Theodor Roosevelt, hier aus dem Fels gesprengt und gemeiselt. 

 Wir übernachteten in den Black Hills auf dem Sheridan  Lake Campground.

Vom Sheridan Lake fuhren wir zum Air Space Museum, der Ellsworth Air Force Base. 

Als wir in Rapid City ankamen, habe ich mir wegen der großen Hitze einen Cowboy Hut zugelegt. 

Wir besichtigten die Stadt und begrüßten die Präsidenten aus Bronze Figuren, die an jeder Kreuzungsecke standen. 

Danach ging es weiter in die Big Horn Mountains, wo wir ein paar Tage Pause machten.  

Bei einer Tageswanderung konnten wir die schöne Landschaft genießen. 

An einem See standen zwei Elche (Moose) im Wasser, die wir einige Zeit beobachten konnten. 

Auf der Fahrt zum Yellowstone NP und Teton NP, machten wir einen Zwischenstop in Cody, der Hauptstadt des Buffalo Bill ( William F. Cody), wo wir das nach ihm benannte Buffalo Bill Historical Center besuchten. 

Cody ist eine interessante Stadt. Hier finden im Sommer täglich um 20 Uhr 30 in der Arena am West Cody Strip Rodeo Vorführungen statt, das wir uns unbedingt anschauen mussten. 

Der wichtigste Feiertag (Unabhängigkeitstag) am 4. Juli, wird mit Umzügen, Paraden und Feuerwerken ausgiebig gefeiert. 


 


 

Nach zwei Tagen Aufenthalt, fuhren wir weiter durch die Schlucht des Cody Staudammes. 

und erreichten am Vormittag den Teton NP, wo das Wetter nicht besonders schön war. Aber wir haben  einen einsamen und ruhigen Übernachtungsplatz, an einem Bach gefunden.  

Hier konnten wir unsere Wäsche waschen und das Auto einmal reinigen, da das Wasser hier sehr klar und sauber war.

Dazwischen fuhren wir nach Jackson Hole. Es sah aus, wie in einer alten Western Stadt. Silvia konnte den Geschäften nicht widerstehen und kaufte sich auch einen Cowboy Hut, damit wir im Partnerlook sind.


 

Saloon in Jackson Hole 

Wegen dem schlechten Wetter, sind wir vorzeitig aus dem Teton NP abgereist und in den Yellowstone NP weitergefahren, wo die Sonne wieder schien und wir wieder eine wunderbare Landschaft und fantastische Naturwunder erleben durften.

Heiße Quellen - ca. 60° und mehr 

Upper Fall im Yellowstone NP 

Nach einer ruhigen Nacht im Gallatin NF fuhren wir über Great Falls zum Glacier NP.

Gallatin National Forrest

 

Auf dem Weg übernachteten wir im Lewis und Clark NF. Wir konnten unser erstes schönes Lagerfeuer machen, und uns ein gutes Essen zubereiten. 

In Great Falls machten wir einen Zwischenstop und füllten unsere Vorräte auf. Nach der Nacht am Walmart Parkplatz, führte uns unser Weg wieder in die Natur. Am Fuße der Rocky Mountains, haben wir wieder ein schönes Plätzchen für uns am Fluss gefunden.

Hier packte ich das erste Mal das Motorrad aus, um die Umgebung zu erkunden und um den Bären , den wir am Vortag gesehen haben, zu finden. 

und Silvia probierte ihr neu gekauftes Outfit!  

Bei der Weiterfahrt durch eine schöne Landschaft mussten wir eine sehr demolierte Brücke überqueren. 

Wir kamen an einem See vorbei, der zum Baden einlud.

Ankunft im Glacier NP. Wir wollten die "Going to the Sun Rout" fahren, welche aber für Motorhomes über 21 Fuss (6,4m Länge) nicht zugelassen ist, aber unserer 7m Länge hat.  I´m a stranger, dachte ich und  wir fuhren durch!

auf dem Logan Pass (2060 m Seehöhe) 

Das war vorerst unser letzter Tag in den USA. Zum Glück hatten wir keine Pannen mehr, außer dass wir zwischendurch einmal unsere Autoschlüssel 2 Stunden lang gesucht haben.

Am 13. Juli um 9 uhr 45 überquerten wir die Grenze zu Kanada in Richtung Calgary.