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Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner

Fiesta Mexicana!! 

(Teil II)

Über Belize erreichten wir nach einigen anstrengenden Tagen wieder Mexico.

Tulums Küste war unser erstes Ziel. Puderzuckerartiger Strand, jadegrünes Wasser, sanfte Winde und strahlende Sonne. Zudem befindet sich hier einer der besten Strände Mexicos.


 

Da wir vorerst einmal von den Mayastätten genug gesehen hatten, besichtigten wir in Chichén Itza die Cenote Ik Kil. Cenote ist eine mit Regenwasser gefüllte Kalksteingrube,und dient in Yukatan oft als Wasserspeicher. Die Cenote wurde zu einem schönen Platz zum schwimmen verwandelt. Kleine Wasserfälle stürzen vom Kalksteindach, das von Grünpflanzen eingerahmt ist. Außerdem befindet sich auf dem Platz ein gutes Restaurant.


 

In Itzamal kamen wir zum Romantik Hotel Santa Domingo mit dem einzigen Campingplatz weit und breit, das vom Österreicher Harald und seiner Frau Sonja geführt wird. Außerdem lernten wir noch seinen Bruder Robert kennen. Hier verbrachten wir einige Tage. Wir nutzen gleich die Gelegenheit um ein paar Servicearbeiten an unserem Fahrzeug durchzuführen.

 


 

Itzamal liegt ca. 70 km östlich von Merida und ist ein ruhiges, koloniales Städtchen. Sein Spitzname lautet  La Ciudad Amarilla (die gelbe Stadt), weil die Mauern fast aller Gebäude gelb gestrichen sind. Man kann Itzamal gut zu Fuß erkunden, und so schauten wir uns die sogenannte "gelbe Stadt" genauer an.


 

Aber auch die Armut war hier zu Hause, wie man es übrigens immer wieder auch in anderen Orten und Teilen des Landes sehen konnte.

 

Unser nächstes Ziel sollte der Vulkan Popocatepetl sein. Wir fuhren also weiter, der Küste entlang über Ciudad del Carmen, nach Tuxtepec und durch die Berge über Oaxaca zum Popo.Immer wieder konnten wir abwechslundgsreiche Landschaften erleben. 


 


 

Der zweit- und der drittgrößte Berg von Mexico, die Vulkane Popocatepetl (rauchender Berg 5452 m) und Iztaccihuatl (weiße Frau 5220 m), liegen ca. 40 km westlich von Puebla und 70 km südöstlich von Mexico City. Der kraterlose Iztaccihuatl schläft, doch da der Popo sehr aktiv ist,war es in den letzten zehn Jahren verboten, seinen Gipfel zu besteigen. Zwischen 1994 und 2001 mussten wegen erhöhter vulkanischer Aktivität des Popo sogar 16 Dörfer evakuiert werden. Bei einer Explosion im Dezember 2005 wurde die Asche bis zu 5 km hoch in den Himmel geschleudert. Es war eine wunderbare Aussicht auf diesen Berg, der immer wieder sein "Pfeifchen" rauchte.


 

In Huejotzingo wurde wieder einmal gefeiert, und es gab einen riesigen Markt, den wir mit unserem Fahrzeug durchfahren mussten.


 

Wir erreichten San Miguel de Allende. Den Campingplatz fanden wir auch sofort. Und siehe da, hier trifft sich wieder einmal die Elite der Reisenden. Michel und Ursi aus der Schweiz waren auch dabei. Wir freuten uns riesig die Zwei wieder zu treffen. Und endlich lernten wir Benny und Steffi mit ihrem Mercedes kennen. Außerdem unterhielten wir uns mit Erich und Esther aus der Schweiz, sowie mit Karl und Doris aus Deutschland ausgezeichnet.


 San Miguel ist eine saubere Stadt, mit kolonialzeitlicher Architektur und mit schönen Kopfsteinpflasterstraßen. Zahlreiche Galerien präsentieren feinstes mexicanisches Kunsthandwerk. 2008 wurde die Stadt zum UNESCO Welkulturerbe erklärt. Feste Feuerwerke und Paraden prägen regelmäßig das gesellschaftliche Leben. "Senor de la Conquista" -  Unmengen Tänzer mit prächtigen Kostümen und Federschmuck auf den Köpfen, feiern am ersten Freitag im März das Christusbild in der  Pfarrkirche Parroquia de San Miguel Arcangel . Wir konnten uns dies natürlich nicht entgehen lassen.


 


 

Die außergewöhnliche Stadt Guanajuato gehört ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO. An seinen steilen Hängen eines Bergkammes sind prächtige Gebäude aus der Kolonialzeit, schöne baumbestandene Plazas und farbenfrohe Häuser, zu sehen. Wir nannten sie "Hunderwasserstadt". Sie erinnerte uns sehr an ihn, und es gefiel uns wirklich ausgezeichnet. Über die Kopfsteinpflasterstraßen schlendert man zu Museen, Theater und einen hübschen Marktplatz. Und die Hauptstraßen der Stadt, winden sich um Hügel und verschwinden in Tunnel, die einst Flüsse waren. Rund ums Zentrum von Guanajuato führt die gewundene Straße Crratera Panorámica, die wir fuhren,um die herrlichen Ausblicke auf die Stadt und Umgebung zu genießen. Außerdem befand sich an einem Abzweig auch unser Campingplatz.


 


 Real de Catorce liegt auf 2756 m Höhe und hat 1100 Einwohner. Man erreicht Real durch den 2,3 km langen Ogario Tunnel. Leider passte hier unser Auto nicht durch, und so nahmen wir einen kleinen Fußmarsch durch den Tunnel in Kauf. Die schlichte "Geisterstadt" liegt hoch oben am Rand der magischen Sierra Madre Oriental. Bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts war sie eine wohlhabende Silberminenstadt. Vor nicht all zu langer Zeit war sie noch so gut wie verlassen, und die Mine blieb nur mehr als Ruine übrig. Nun erlebt Real nach und nach ein Comeback, sodass "Geisterstadt" eigentlich nicht mehr zutrifft. Für uns war diese Stadt wirklich sehenswert. 


 

 Cuatro Ciénegas war unsere letzte Station in Mexico, welcher wir einen Besuch abstatteten. Das ruhige Städtchen ist der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung des Area de Proteccion de Flora y Fauna Cuatro Ciénegas. Mit vielen himmelblau schimmernden Pozas (Teiche) von denen einige 18 m tief sind.


 


 

Mexico ist ein riesiges Land mit einer Vielfalt natürlicher Wunder. Von Wüsten im Norden, bis zu den Dschungeln im Süden. An weißen Sandstränden relaxen, in kolonialen Dörfern schlendern und einkaufen. Dieses Land, wo man fast alle Landschafts- und Lebensformen finden kann, ist im jeden Fall eine Reise wert!!

Am 08. März 2013 passierten wir die Grenze Piedras Negras (Mexico) nach Eagle Pass (Texas-USA).