www.offroadreisen.at

Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner

FIESTA  MEXICANA !


 

Am Sonntag, den 2. Dezember 2012 um 9 Uhr erreichten wir in Calexico, den Grenzübergang nach Mexicali in Mexico. In zehn Minuten war alles beim Grenzbeamten erledigt, und es hieß - " Herzlich Willkommen in Mexico". Zuerst dachten wir: " das kann aber doch nicht alles gewesen sein". Wir erkundigten uns noch wegen der Migracion und wegen dem Importation Temporal für unsere Fahrzeuge. Der Beamte schickte uns zum ca. zehn Kilometer entfernten anderen Grenzübergang, denn hier konnte man es nicht bekommen. Dort angekommen, gingen wir zum Schalter und legten unsere Papiere vor. Die Beamtin machte sich noch Kopien, und wollte die Fahrzeuge sehen. Als sie  das Motorrad im Auto sah, gab´s dann ein kleines Problem. Sie stellte für unseren LKW das "Permiso de Importacion Temporal de Casa Movil", gültig für zehn Jahre aus. Für das Motorrad bekamen wir, nach langen Diskussionen, allerdings nur das "Permiso" für 90 Tage, und außerdem mussten wir eine Kaution von $ 200,00 bezahlen.  Nach ca. drei Stunden Aufenthalt, hatten wir die Papiere beisammen. Jetzt fehlte uns nur noch die Versicherung. Da aber am Sonntag alle Versicherungen geschlossen hatten, mussten wir bis Montag warten. So machten wir uns auf den Weg nach San Felipe, und fanden auch kurz vorher den Campingplatz "Petes Camp".

Am nächsten Tag konnten wir alles erledigen, das heißt, wir bekamen noch unsere Versicherung fürs Auto ganz günstig, wir besorgten einen Stick fürs Internet, und unsere Lebensmittel, stockten wir auch gleich auf. Dann konnte es wieder weitergehen. Leider wurde die Straße immer schlechter und enger, und dann zu Schotterpiste, die einer Waschrumpel glich. Wir mussten die Luft aus den Reifen lassen, da die Rumplerei ziemlich heftig und unangenehm war. Immer wieder wurden wir vom Militär angehalten, die uns kontrollierten. Aber sie waren immer sehr korrekt und freundlich. 

Weiter auf unserem Weg, kamen wir an Sanddünen vorbei, die uns ein wenig Abwechslung in die Landschaft brachten.

Dann steuerten wir Santa Rosalia an. Wir entdeckten dort auch den Campingplatz San Lucas, und trafen dort auch gleich wieder einmal eine Familie aus Deutschland. 

Wir machten einen Ausflug in den Ort, und wollten Geld beim ATM beheben. Obwohl wir es aber mit vier Karten probierten, funktionierte dies vorerst einmal nicht, und Silvia´s  Visa Karte wurde sogar gleich eingezogen. Zum Glück war die Bank geöffnet, und der Beamte konnte uns die Karte wieder aushändigen. Nachdem uns die Baja California auch nicht so recht gefiel, entschlossen wir uns, von Santa Rosalia aus, die Fähre nach Guaymas zu buchen, aber dies funktionierte auch nicht so einfach. Wir wollten unsere Tickets kaufen, die aber nur in bar bezahlt werden konnten. OK. wir machten uns wieder auf den Weg in den Ort, denn wir brauchten ja Geld. Und siehe da, es klappte endlich einmal. Gleichzeitig machten wir eine Stadtbesichtigung, da beim Ticketverkauf der Fähre, Mittagspause angesagt war, und wir deshalb noch einige Zeit hatten.

Endlich hatten wir wieder alles im Griff!? Unsere Fähre war gebucht, und am nächsten Morgen sollten wir um 8 Uhr schon beim Terminal, wegen der Abfertigung sein. Doch als wir dann hin kamen, hieß es zuerst, dass die Fähre heute gar nicht fährt, und später, dass sie erst um 18 Uhr am Abend ablegt. Na gut, der Tag war wieder einmal im Eimer, und so warteten wir bis zum Abend. Dann klappte es dann doch. 

Die Überfahrt, auf der kleinen Fähre war ziemlich unruhig, denn der Wellengang war durch den Sturm ziemlich hoch. Als wir am Festland ankamen, wollten wir sofort nach Ciudad Obregon, um dort nochmals  Geld zu beheben, weiterfahren. Doch wir hatten wieder Pech! Der ATM beim Walmart spukte kein Geld aus, und schluckte gleich die Karte von Franz. Da es Samstag war, konnten wir nicht einmal die Bank kontaktieren, und mussten bis Montag warten. Die Bankbeamtin erklärte uns am Montag, dass diese Aktion eine Woche dauert, bis wir wieder die Karte bekommen. Na Super! Und hier in der Stadt gab´s nichts aufregendes, außer shoppen, und das ohne Geld.

Also fuhren wir weiter südwärts bis Huatabambito, auf einen Strand. Dort lernten wir Adriana mit ihrem Hund kennen. Obwohl wir ja gar kein spanisch konnten, war die Verständigung gar nicht so schlecht. Und Adriana ist wirklich eine sehr lebenslustige und freundliche Frau. Sie rief ihre Freundinnen an, und eine halbe Stunde später, wurde ein Griller aufgestellt, Fleisch, Tortillas und Gemüse gegrillt, und gegessen, was uns ausgezeichnet schmeckte. Und so unterhielten wir uns bei Musik noch lange, bis in die Nacht, außerdem wurden wir noch für den nächsten Tag zu Adriana und ihrer Familie nach Hause eingeladen. 

Wir besuchten in Nähe noch Alamos, einen Wallfahrtsort, mit einer schönen Altstadt.

Als Franz seine Kreditkarte wieder bekam, konnten wir auch wieder einmal Geld beziehen. Wir bemerkten, dass meistens zum Wochenende die Bankomaten nicht so richtig funktionierten.Und außerdem ist es sicher sinnvoller, den Bankomat bei einer Bank in Anspruch zu nehmen. Und so konnte es nun weiter gehen. Wir fuhren entlang der Küstenstraße, was sich aber als sehr anstrengend erwies. Die Straßen waren sehr eng, und alle paar Meter diese Topez, waren auch sehr nervig. Und dann kamen wir noch zu einem Unfall, der aber noch glimpflich ausging.

Wir steuerten nun Acapulco an. Wir durchfuhren immer wieder größere Touristenstädte, sowie zum Beispiel Puerto Vallarta, und übernachteten auf Campingplätzen entlang der Küstenstraße.

Wir waren richtig froh, als wir in Acapulco ankamen. Auf dem Camping Playa de la Cuesta, trafen wir auch gleich Jörg und Gisela aus Münster, sowie Werner, unseren Elektronik Spezialist und Ingrid aus Bayern. Später kamen Bigi  und Kaspar aus der Schweiz mit ihrem MAN hinzu. Gemeinsam verbrachten wirauch einen schönen heiligen Abend, und bereiteten uns ein gutes Abendessen. Bigi hatte sogar für schöne weihnachtliche Dekoration gesorgt.

Wir fuhren mit Bigi und Kaspar mit dem öffentlichen Bus, was sehr spannend war, in die Stadt, um uns die Klippenspringer anzusehen, um die Stadt zu besichtigen und ein 110 Volt Ladegerät für unsere Batterien zu besorgen. 

Alle gaben uns noch gute Tipps, was es in Mexico alles zu besichtigen gäbe. So fuhren wir weiter nach Tuxtla. Dort verbrachten wir Silvester und machten eine Bootsfahrt im Canyon del Sumidero.

Danach machten wir uns weiter auf den Weg nach San Christobal del las Casas. Als wir dort ankamen, waren wir angenehm überrascht, wer dort auf dem Campingplatz stand. Es waren Fritz und Rosmarie mit ihrem Hund Gandra, welche wir in Whitehorse in Kanada, kennengelernt hatten. Die Freude war riesen groß. Eigentlich wollten die Beiden ja schon weiter fahren, doch es gab so viel zu erzählen, dass sie noch blieben. Wir machten auch einen Spaziergang in die Stadt, um uns die Altstadt, die Kirche und den Markt nach traditioneller Art der Mayas an zu schauen.


 

 

Und als wir wieder zurück kamen, siehe da, kam auch noch Sandra und Petr und Hund Chica, mit ihrem DAF, die mit uns in Baltimore angekommen sind, auf den Campingplatz. Es war einfach super. Wir freuten uns wirklich sehr, dass wir uns wieder begegneten.

Nach vier Tagen mussten wir leider wieder von Allen Abschied nehmen. Denn wir hatten noch einen weiten Weg, und einige anstrengende Grenzübergänge bis Costa Rica vor uns. Wir übernachteten noch auf dem Laguna de Colon, bevor wir die Grenze zu Guatemala überfuhren.

Weitere Berichte könnt ihr in der Rubrik Guatemala, Honduras und Nicaragua lesen!