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Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner

Weiter geht´s Richtung Norden - durch Kanada nach Alaska. 

Eine Attraktion jagt die Andere. Vom Glacier NP in den USA geht´s weiter über Calgary in den Banff und Jasper NP in Kanada.

Nach zwei Tagen Aufenthalt in Calgary,  Essen einkaufen, Getränke kaufen, eine Flasche Vodka um $ 39,00, na super! Die Preise werden immer teurer. Diesel kostet bereits $ 1,35/li, na super! Nach unserem teuren Einkauf, machten wir noch eine Stadtbesichtigung.  

Wir hatten Glück, denn zu diesem Zeitpunkt, fand gerade  die Greatest Open Air Show on Earth , die Calgary Stampede statt, welche traditionell am Freitag des zweiten Juliwochenendes stattfindet und 10 Tage dauert. Währenddessen steht die Innenstadt Kopf. Indianertänze, Squaredance zum Mitmachen und Wettbewerbe laden in der Fußgängerzone und im Stampede Park ein.

In der Stadt war uns zu heiß, und so fuhren wir  weiter in den Banff und Jasper NP. Der empfing uns gleich mit kaltem und regnerischem  Wetter . 

Da wir von der Landschaft etwas sehen und erleben wollten, blieben wir die nächsten drei Tage in Canmore. 


Wir vertrieben uns die Zeit mit Präriehunden, die dort mitten in der Stadt unterirdisch ihre Behausungen haben. 

Auf der Fahrt durch den wunderschönen Nationalpark


 

 

 

 liefen uns Bären, Buffalos und andere Tiere über den Weg.  

 

 

 

Eine zweistündige Gletscherwanderung auf dem Columbia Icefield brachte etwas Abwechslung.  

Weiter führte unsere Strecke über Grand Prärie nach Dawson Creek, wo wir unsere Vorräte und Treibstofftanks noch auffüllten, da es auf den nächsten 2000 km fast keine Versorgungsmöglichkeit gibt. Die Reise führte uns über den Alaska Hwy durch wunderschöne Landschaft, nach Watson Lake. 

Schildermeer in Watson Lake. (mehr als 70000 Ortschilder und Kennzeichen der ganzen Welt) 

und über den Robert Campell Hwy (unbefestigte Straße) nach Dawson City. 

Kurz vor Dawson City mussten wir das erste Mal unsere Seilwinde zum Einsatz bringen, denn ein Pick Up ist mit seinem Anhänger über eine steile Böschung gefahren. Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld. Die Ladung war überall verstreut. Zum Glück gab es keine Verletzten. Nach einer guten halben Stunde, hatten wir die Fahrzeuge geborgen. Sie waren sehr froh über unsere Hilfe.

In Dawsen City angekommen, waren wir von unseren Erwartungen enttäuscht, denn außer den vielen Schotterhügeln, aus der Goldgräberzeit, hat die Stadt nicht sehr viel zu bieten. 

Die Gold Dredge Nr. 4, der größte je für die Durchspülung goldhaltigen Gesteins gebauter Schwimmbagger

Die Goldgräberstadt Dawson City 

Wir fuhren mit der Fähre über den Yukon River, ein mächtiger Fluss. Die Tiefe beträgt hier 15m. 

Und weiter über den "Top of the World Hwy" (unbefestigte Straße) nach Tok in Alaska. 

Die Strecke durch Kanada betrug 3700 km. Am 25. Juli 2012 um 14 Uhr überquerten wir den Grenzübergang nach Alaska.

Als wir Tok erreichten, haben wir gleich die erste Tankstelle angedockt, da unsere Tanks ziemlich leer waren. Danach suchten wir uns auf dem Edgerton Hwy, ca. 15 km nach Tok einen Platz zum Übernachten. 

Auf der Strecke über Glennallen nach Chitina konnten wir die ersten Gletscher von der Ferne sehen. 

Unser Weg führte uns an großen Flüssen und schönen Wasserfällen vorbei. 

In Chitina angekommen, haben wir am Chitina River wieder einen schönen Übernachtungsplatz zwischen den Fischern gefunden. Hier wird im großen Stil Fisch- bzw. Lachsfang betrieben. 

Am nächsten Morgen fuhren wir bis zur Mc Carthy Station, und informierten uns im Visitor Center über mögliche Wanderwege. Dann gingen wir los zur Kennicott Mine, und weiter auf dem Hiking Trail zum Rood Glacier.

 

Nach einer anstrengenden Wanderung erholten wir uns am Lakina River, beim Lagerfeuer und gutem Essen.

Unser Ziel ist die Hauptstadt von Alaska Anchorage. Auf dem Weg dorthin fuhren wir bei dem längsten Gletscher Alaskas, dem Manatuska Glacier, mit einer Länge von 43 km und einer Breite von 6,4 km vorbei. Der Gletscher reicht bis auf 600 m Seehöhe herunter. 

Unsere erste Anlaufstelle in Anchorage war wieder einmal ein Walmart, wo wir unsere Vorräte aufgefüllt haben, und gleich übernachten wollten. Aber in Anchorage ist es anders! Hier darf man bei keinem Supermarkt über Nacht stehenbleiben. Um 23 Uhr 30 wurden wir und andere vom Marktmanager vom Platz verwiesen. Danach suchten wir uns einen Platz außerhalb der Stadt, und zwar gleich neben der Hauptverkehrsstraße nach Seeward. Die Nacht war sehr laut, und wir konnten wenig schlafen. Außerdem hat es in der Früh geregnet und es sah nicht nach einer Wetterbesserung aus. Somit beschlossen wir, langsam zum höchsten Berg Alaskas, dem Mt. Mc. Kinley im Denali NP zu fahren. Leider wurde jedoch das Wetter schlechter, statt besser. 

Blick auf den Mt. Mc. Kinley 

Da vom Berg nichts zu sehen war, haben wir die Bildtafel fotografiert. 

Wir wollten noch eine Nacht zuwarten, und fanden einen Platz zum Übernachten an einem Fluss. Wir machten es uns schon gemütlich, als zwei Ranger kamen, und uns darauf aufmerksam machten, dass wir auf Privatgebiet der Indianer stehen, und es $ 20,00 kosten würde. Nach langen Verhandlungen, zahlten wir die Gebühr, konnten jedoch zwei Tage stehenbleiben. Da das Wetter immer noch nicht besser , und uns Alaska schön langsam zu kalt wurde, entschieden wir uns, den Denali Hwy über Packson und Delta Junction Richtung Tok zu fahren, um Alaska zu verlassen. Wir sagten uns nur mehr:"Ab in den Süden, der Sonne hinterher!"....... Auf halbem Weg des Denali Hwy´s besserte sich das Wetter, und wir konnten noch traumhafte Landschaft bestaunen und fotografieren. Auch den Christmas Creek überquerten wir, und den Rentieren des Weihnachtsmannes konnten wir begegnen.

Brücke über dem Susitna River 

Zwischen Packson und Delta Junction verläuft auch die Trans Alaska Pipeline, die Gas von Deadhorse (Polarmeer), bis zum Hafen von Valdez (im südl. Alaska) befördert. 

 In Delta Junction endet der Alaska Hwy mit einer Länge von 2275 km.

Trotz schlechten Wetters, hat uns Alaska sehr gefallen. Die riesigen Gletscher und das Farbenspiel in der Landschaft hat uns sehr beeindruckt. 

Am 04. August 2012, überquerten wir die Grenze Alaska zu Kanada auf dem Alaska Hwy, in Richtung Whitehorse.