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Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner

Ende der Topez - Anfang der Tumolos


 

Guatemala, Honduras und Nicaragua sind die nächsten drei Länder in Zentralamerika, die wir nur als Durchreiseländer gewählt haben. Wir wollten schnellstmöglich nach Costa Rica kommen, da wir Besuch von unserem Sohn Christoph und seinem Freund Tino bekommen, und wir rechtzeitig dort sein mussten, um sie abzuholen. Somit war der Aufenthalt in diesen Ländern überall recht kurz. Trotzdem fanden wir noch ein wenig Zeit, um uns einige schöne Stätten anzusehen. 

Wir kamen an den Grenzübergang, von Mexico nach Guatemala. Es war eigentlich immer der gleich Vorgang bei der Aus-bzw. Einreise in die verschiedenen Länder. Zuerst zur Migracion, dann zur Aduana wegen der Fahrzeuge, und Kopien machen. Und das Ganze natürlich bei jedem Grenzübertritt. Mit unserem spanisch, das wir nicht konnten, war das zwar nicht immer ganz einfach, aber die Beamten waren immer sehr freundlich und korrekt, und so kamen wir immer gut zurecht. 

Als wir alles erledigt hatten, und weiterfahren konnten, standen wir mitten in einer schmalen Straße, wo ein Markt war. 


 

Und nicht weit außerhalb der Stadt, als die Straße schon anstieg und sehr kurvenreich wurde, gab es plötzlich einen lauten Knall. Franz fuhr sofort an den Straßenrand. Der Keilriemen war gerissen, und hatte noch dazu den Kühlerventilatorflügel beschädigt. Aber Franz konnte den Schaden recht schnell beheben. 


 

Das bergige Hochland von Guatemala gefiel und überhaupt am besten. Wie die Leute dort noch leben und ihre Arbeiten verrichten, war sehr interessant. Und die Landschaft faszinierte uns besonders. Leider regnete es immer wieder, aber beschwert sich Keiner, wegen der schlechten, matschigen Straßen.


 Zwischendurch konnten wir immer wieder die bunten Autobusse sehen, mit denen die meisten Menschen hier unterwegs sind, das sich die wenigsten hier gar kein Auto leisten können.

 


 

Als wir Honduras erreichten, besichtigten wir zuerst die Copán Maya Ruinas. Copán war eine bedeutende Stadt der Maya. Die Ruinenstätte wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts erforscht und gehört seit 1980 zum Weltkulturerbe der UNESCO. 


 


 Nach der Besichtigung nutzten wir gleich den gegenüberliegenden Campingplatz, wo man sehr gut essen und entspannen konnte.

 


 

Eine Wanderung zum Wasserfall Pullhapanzak, Nähe der Stadt Las Glorias, kam bei uns bei dieser Hitze gerade gelegen. Franz konnte mit einem Führer direkt hinter den Wasserfall in eine Höhle hineinklettern. Ich wartete lieber davor, denn mir war das Ganze ein wenig unheimlich und es schien mir auch ein wenig gefährlich. Aber anschließend sprangen wir alle noch ins Wasser. Es war eine echte Abkühlung und tat uns richtig gut. Leider war dies aber auch das Ende unseres kleinen Taschenfotoaparates . Der ist sozusagen "abgesoffen"!


 

 

Zwischendurch führten wir wieder einige Fahrzeugbergungen durch, da die Fahrer mit nassen Straßen anscheinend nicht gut zu recht kamen.

 


 

In El Paraiso, kurz vor der Grenze zu Nicaragua, fanden wir die Pizzeria, welche uns Kaspar und Piggy aus der Schweiz empfohlen hatten. Es sicher keine Übertreibung , wenn man sagt, die besten Pizzas und Pasta der Welt. Die großen Portionen sind frisch zubereitet und wirklich sehr schmackhaft und preiswert. Außerdem war es auch gleich unser Übernachtungsplatz. 


 

Auch in Nicaragua gab es immer wieder reges Treiben auf den Straßen.

 


 

Da Nicaragua ein sehr kleines Land ist,konnten wir es in einer kurzen Zeit durchfahren, und erreichten somit Cost Rica schon am 13. Jänner 2013.


 Dort haben wir uns aber dann entschieden, nicht weiter Richtung Südamerika zu fahren, sondern wieder in die USA zurückzukehren. Auch auf der Rückreise hielten wir uns in Nicaragua nicht auf. Und als wir Honduras erreichten, mussten wir natürlich wieder in die obgenannte Pizzeria. Das war Pflicht!

In Guatemala schlugen wir dann einen anderen Weg ein. Wir wollten uns noch unbedingt Tikal ansehen. Aber zuvor konnten wir noch in der Nähe von Poptun, bei der Finca Ixobel, übernachten. Wir hatten einen super schönen Standplatz, mitten im Urwald.

 


 

Tikal ist eine antike Stadt der Maya. In den Regenwäldern des Petén, im nördlichen Guatemala mit bemerkenswerten Stufentempeln. Tikal erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 65 km², wovon der zentrale Bereich rund 16 km² einnimmt, welcher über dreitausend Bauten aufweist. Viele Gebäude sind noch nicht ausgegraben und erforscht worden. Das gesamte Gebiet rund um Tikal wurde zum Nationalpark erklärt, und gehört heute zum Weltkulturerbe. Daher ist es unbedingt einen Besuch wert.

 


 

Über Belize, reisten wir am 14. Februar 2013 wieder nach Mexico ein, und das wollten wir uns jetzt ein wenig genauer anschauen.