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Herzlich willkommen auf der Homepage von Franz und Silvia Steiner

Costa Rica - Reiche Küste

Costa Rica (spanisch für Reiche Küste), liegt in Zentralamerika. Es grenzt im Norden an Nicaragua, und im Süden an Panama.Eine hohe Gebirgskette, trennt die im Pazifik zugewandte Seite von der Karibikküste. Unterirdische Plattenverschiebungen, bewirken von Zeit zu Zeit Erdbeben und Vulkanausbrüche, welche wir auch mit erleben konnten. Es begeistert jeden Besucher durch seine landschaftliche Schönheit und durch die tropische Tierwelt.

In Costa Rica gedeihen alleine 800 Farnarten, mehrl als im gesamten nordamerikanischen Raum. Das selbe gilt für Orchideen, von denen man bis heute 1400 Arten entdeckte.


Unsere erste Anlaufstelle war die Finca Canas Castilla, die nicht weit von der Grenze zu Nicaragua, und nur einige Kilometer vom Städtchen Liberia liegt. Die Besitzer Guido und Agi, wanderten mit ihren beiden Töchtern von der Schweiz hier her aus, und führen seit 16 Jahren diese Finca. Wir blieben einige Tage, da die Anlage einfach zum Verweilen einlud, und die Gastgeber sehr nett sind. Außerdem wollten wir uns ein wenig von den letzten anstrengenden Tagen und Grenzübergängen erholen. Und schon hier, konnten wir viele Pflanzen, verschiedene Bäume und Tiere, auf den schön angelegten Naturlehrpfaden der Finca sehen und beobachten.



 

 

Wir wollten eine Wanderung auf den Vulkan Ricón de la Vieja unternehmen. Der Vulkan hat eine Höhe von 1916 m. In seinem Krater, in mehr als 1800 m Höhe, befindet sich ein Säuresee, der 100 m unter dem Kraterrand liegt, und einen Durchsmesser von ungefähr 250 m hat. In ihm werden Temperaturen bis zu 90° gemessen. Doch leider teilte uns der Ranger mit, dass der Vulkan zu Zeit wieder sehr aktiv ist, und daher sei der Weg zum Gipfel gesperrt. Der letzte Ausbruch ereignete sich am 22. September 2011.

Die Rundwanderung durch den dichten Urwald zu den heißen Quellen, Schlammlöchern, und Schloten ließen wir uns aber nicht nehmen.

 


 

Der "Arenal" ist der aktivste und zu gleich jüngste Vulkan von Costa Rica, sowie einer der aktivsten Vulkane der Welt. Am Fuße des Vulkans liegt der Ort La Fortuna sowie der größte Binnensee des Landes, der Arenalsee. Da hier uns der Wettergott einen Strich durch die Rechnung machte, konnten wir auch den nicht besteigen. Und so blieben wir am See.


 


 

Im Ort sahen wir eine deutsche Bäckerei, wo es endlich frisches, gutes Brot gab, und außerdem eine g´scheite Bratwurst mit Sauerkraut und ein Bier!


 

In der Hauptstadt San José, holten wir unseren Sohn Christoph und seinen Freund Tino vom Flughafen ab. Nun gab es sehr viel zu erzählen, und wir fuhren aus der Stadt an die Playa Dominical, um vorerst zu entspannen.


 

Am Fluss Grande de Torcales legten wir einen Zwischenstopp ein, da man von der Brücke aus, viele große Krokodile sehen konnte. 


 


 

Wir statteten dem Regenwald der Österreicher einen Kurzbesuch ab.


 

Und in Golfito, der ehemaligen Bananenhauptstadt Costa Ricas, fanden wir das kleine Paradies, der Lapurruja Lodge, mitten im Dschungel gelegen. Eine wunderschöne Anlage mit Schwimming Pool. Ach herrlich!! Nur das Erreichen über eine schmale Brücke, machte uns ein wenig Kopfzerbrechen.


 


 

Der Vulkan Irazú, in der Indianersprache Iaratzu ("grollender Berg"), ist mit 3432 m der höchste Vulkan Costa Ricas. Dieser Vulkan zählt zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Vulkanen des Landes. Er brach im Jahre 1994 das letzte Mal mit der Stärke 2 aus. Ein Ausbruch der Stärke 3 gab es 1963. Während dieser Ausbruchsphase, die bis 1965 dauerte, schossen immer wieder mit Lavastaub und Steinen beladene Dampfwolken bis zu 500 m hoch in den Himmel. Der Vulkan gehört zu denjenigen, die in ihrem Krater, einen Säuresee beherbergen, Er ist hier von giftgrüner Farbe. Die Gefahren, die von diesem Vulkan ausgehen, betreffen vor allem einen Bergsturz der dünnen Kraterwand. Dann würden mehrere Millionen Tonnen Gestein abrutschen, und der Säuresee ausfließen. Eine Besonderheit dieses Vulkans ist, dass man von seine Spitze aus an klaren Tagen, den Atlantik und den Pazifik sehen kann. Wir aber leider, trafen den Vulkan nur bei Schlechtwetter an, und hatten somit weder einen Ausblick auf die Ozeane, noch auf den grünen Kratersee. 


 

Wir machten eine Offroad Fahrt rund um die Halbinsel Peninsula de Nicoya. Die Piste zieht sich durch das bergige Kernland, hinunter zu versteckten Stränden, vorbei an einsamen Fischerdörfern und Bauernhöfen, zwischen denen sich lange Abschnitte mit dichtem grünen Urwald ausdehnen. Straßenschilder gibt es nicht, dafür aber um so mehr Weggabelungen.


 

Am Playa Samara genossen wir  die verbleibenden drei Tage mit Christoph und Tino, und hatten noch sehr viel Spaß!

 

Danach brachten wir die Beiden wieder nach San José zum Flughafen, und setzten sie beim Marriott Hotel, wo sie die letzte Nacht in Costa Rica verbrachten, ab. Nun kam leider der große Abschied, der besonder Silvia sehr schwer fiel. 


 

 

Wir beide machten uns aber gleich wieder auf den Weg zur Finca Canas Castilla, um dort ebenfalls unsere letzte Nacht in Costa Rica zu verbringen, um dann wieder Richtung Norden zu reisen. Denn wir haben uns hier in Costa Rica entschieden, dass wir momentan nicht weiter nach Südamerika fahren werden. Es gibt in Mexico und in den USA noch so viele Dinge, die wir uns ansehen wollen. Außerdem würde dann auch die Zeit für Südamerika viel zu kurz werden. Um "nur" die Panamericana zu fahren, ist einfach zu schade. Man muss sie auch richtig sehen und erleben. Daher werden wir zu einem späteren Zeitpunkt nach Südamerika reisen.